Die Abschaffung des kommunalen Zuschusses für das Mittagessen in der OGS wird aktuell stark diskutiert. Dabei bleiben jedoch zentrale Fakten außen vor, die für eine ehrliche Debatte wichtig sind.
Ein angespannter Haushalt lässt wenig Spielraum
Unsere Gemeinde steht – wie die meisten anderen Kommunen – finanziell unter Druck. Ohne Einsparungen droht ein Haushaltssicherungskonzept. Das würde bedeuten: Restlose Streichung aller freiwilligen Leistungen der Gemeinde, also auch keine Zuschüsse für
• soziale Projekte und Förderung von Jugendarbeit
• Unterstützung der Ortsvereine
• viele weitere Angebote, die besonders Familien zugutekommen.
Im kommunalen Vergleich bietet die Gemeinde Simmerath weiterhin ein absolut überdurchschnittliches Portfolio an freiwilligen Leistungen.
Moderate Belastung & soziale Abfederung
Trotz Wegfall des Zuschusses bleibt der neue voraussichtliche Essenspreis mit 3,70 € (bisher 3,30 €) auf Niveau der Kindergartenkosten – dank einer neuen Angebotsabfrage, die durch die Verwaltung initiiert wurde.
Und wichtig: Sozial schwache Familien werden über das bundesweite Bildungs- und Teilhabepaket im Rahmen des Sozialleistungsbezugs vollständig entlastet.
❗️Kein Kind muss ohne Mittagessen bleiben.
Auch kleinere Beträge sind relevant
Jeder eingesparte Euro hilft die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde zu sichern und Kürzungen an anderer Stelle zu vermeiden.
Unsere Haltung als GRÜNE Simmerath
Natürlich möchten auch wir gerne Familien weiter entlasten und auch die Qualität sowie die Nachhaltigkeit des Essens verbessern.
Aber aktuell ist Realität:
➡️ Wo kein Geld ist, kann nichts verteilt werden.
Allgemeine Empfehlung: Nehmt an öffentlichen Ausschuss- und Ratssitzungen teil. Nutzt auch gerne die jeweiligen Fragestunden für Einwohner*innen. Macht euch ein eigenes Bild!